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Verhaltenstherapie-Ausbildungen

In Ihre Praxis kommen in der Regel Menschen, die etwas in ihrem Leben ändern möchten – oder müssen. Wer schon einmal selbst versucht hat, eine schlechte Angewohnheit oder ein selbstschädigendes Denkmuster abzulegen, weiß, wie schwer das ist. Denn es geht darum, Gelerntes, Vertrautes und oft auch Schützendes loszulassen – wir müssen unsere Komfortzone verlassen.


Mit Mut zur Veränderung

Die Methoden, die Sie in der Verhaltenstherapie-Ausbildung bei uns erlernen können, bewähren sich in der Praxis immer dann, wenn es darum geht, Veränderungsprozesse einzuleiten.

Die Grundanschauung der Verhaltenstherapie ist, dass Menschen ihre Art zu handeln oder zu denken ändern können, wenn sie dysfunktionales (nicht hilfreiches) Denken, Handeln und Fühlen erkennen und einsehen. Dann ist es ihnen möglich, alternative Verhaltensstrategien zu entwickeln.

Verhaltenstherapie kommt zum Beispiel bei der Behandlung von Patient*innen mit Depressionen, Angststörungen oder Zwangserkrankungen zum Einsatz, ebenso bei suchtkranken Menschen. Mit verhaltenstherapeutischen Tools können Sie sehr wirksam Hilfe zur Selbsthilfe leisten.


Unsere Kognitive Verhaltenstherapie Ausbildungen (KVT)

Innerhalb der Verhaltenstherapie gibt es unterschiedliche Methoden. An unserer Schule in Hannover bieten wir zwei Ausbildungen in Kognitiver Verhaltenstherapie an. Wir richten uns mit der Weiterbildung in erster Linie an Heilpraktiker*innen und Heilpraktiker*innen für Psychotherapie sowie an Anwärter*innen in beiden Bereichen.

In unseren Verhaltenstherapie-Kursen erwerben Sie ein solides Grundwissen und sammeln viel praktische Erfahrung durch intensives Üben der Methoden. Als Absolvent*in verfügen Sie über das nötige Handwerkszeug, um in der Praxis mit Ihren Patient*innen verhaltenstherapeutisch arbeiten zu können.

Die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT)

Eine Variante der Kognitiven Verhaltenstherapie ist die Rational-Emotive Verhaltenstherapie (REVT) nach Albert Ellis. Sie zählt zu den anerkannten Methoden der Psychotherapie und wird erfolgreich bei neurotischen Störungen wie Phobien, Zwängen, Depressionen oder Anpassungsstörungen eingesetzt.

Die Grundannahme von Albert Ellis war, frei nach dem Philosophen Epiktet, dass es nicht die Dinge selbst sind, die uns Angst machen, sondern unsere Meinung (Glaubenssätze), die wir uns von den Dingen (unbewusst) gebildet haben.

Ellis entwickelte ein Modell, das Patient*innen dabei hilft, selbstschädigende Glaubenssätze zu entlarven und neue, positive Denk- und Handlungsweisen zu entwickeln.

Die Schematherapie

Auch die Schematherapie zählt zu den kognitiven Verhaltenstherapien. Sie ist eine von Jeffrey E. Young entwickelte, anerkannte Methode und integriert viele bewährte psychotherapeutische Ansätze.

Die Grundidee ist, dass wir bereits in der Kindheit und im weiteren Lebensverlauf bestimmte Muster (Schemata) entwickeln, die verschiedene Emotionen, Erfahrungen, Bewertungen, Erinnerungen und Körperempfindungen beinhalten.

Diese Schemata führen dazu, dass wir uns auch als Erwachsene noch auf die so erlernte Art und Weise verhalten. Diese Strategien sind aber häufig nicht wohltuend und sinnvoll, sondern dysfunktional. Ziel der schematherapeutischen Vorgehensweise/Verfahrensweise/Methodik ist es, problematische Bewältigungsstrategien abzulegen und einen gesunden Erwachsenenmodus zu erlangen.

Eingesetzt wird diese Methodik aus der Kognitiven Verhaltenstherapie unter anderem bei Depressionen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen sowie Suchterkrankungen und Essstörungen.


Warum eine Ausbildung in Verhaltenstherapie?

Die Techniken, die Sie in unseren Verhaltenstherapie Ausbildungen erlernen, haben sich im Praxisalltag bewährt – und das nicht nur bei psychischen Erkrankungen. Wann immer es darum geht, dass ein*e Patient*in einen Veränderungsprozess beginnt, können Sie mit verhaltenstherapeutischen Methoden effektiv unterstützen.


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