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Ayurveda-Ausbildungen in Hannover

Ihr Weg zu mehr Gesundheit und Lebensfreude

Tauchen Sie ein in ein komplexes und faszinierendes Gesundheitssystem: vedische Heilkunst, indische Medizin sowie die älteste, größte, umfassendste und traditionelle Gesundheitslehre Südasiens – kurz: Ayurveda
Freuen Sie sich auf intensive Erfahrungen und umfangreiches Wissen in unseren Ayurveda Ausbildungen.


Ayus & Veda

„Ayus“ aus dem Sanskrit, der Sprache des Ayurveda, übersetzt bedeutet Leben, „Veda“ Wissen. Der Ayurveda umfasst mit dem „Wissen vom langen, gesunden Leben“ eine komplexe Lehre, in der Krankheit und Gesundheit beschrieben werden.
In der Veda Hochkultur vor 4000 Jahren (vedische Zeit bzw. Phase) begann in Indien die Sammlung von Wissen in Form von Hymnen. Erst in deren Blütezeit, dem „Goldenen Zeitalter“, vor 2000 Jahren verfassten Gelehrte auf Sanskrit die ersten großen Kompendien, die heute noch Grundlage der ayurvedischen Lehre sind.

Im Ayurveda wird ein möglichst lange gesundes Leben angestrebt.
Sind wir gesund, stehen uns unsere gesamte Energie und Kraft für die Gestaltung unseres Lebens zur Verfügung. Werden wir krank, sind wir stattdessen mit Krankheit beschäftigt.
Noch vor der Behandlung von Krankheit versucht deshalb der Ayurveda mit präventiven Maßnahmen, unsere Gesundheit zu erhalten und zu verbessern. Hier setzt z. B. die Panchakarma-Kur an: Oft als Wellness-Urlaub vor Traumkulisse verstanden, möchten Gäste exotische Ernährung, Yoga und Massagen genießen.

So durchdringt Ayurveda jeden Bereich Ihres Lebens und wird zur Lebensart.


Ayurveda Ausbildung Basiswissen
„Sutrasthana“

Mit dem Basiswissen, auf dem unsere anderen Ayurveda-Ausbildungen aufbauen, schaffen Sie die Grundlagen für das tiefe Verständnis der ayurvedischen Lebensphilosophie.

Ziele des Basiswissens

Sie werden mit den Grundzügen des Ayurveda vertraut gemacht, sodass dessen Prinzipien erste Anwendungsmöglichkeiten für Sie selbst und Ihre Praxisarbeit bieten. Dabei werden wir immer wieder von der Theorie in die Praxis wechseln.

Die Ayurveda Ausbildung vermittelt Ihnen Optionen, Ihren Klient*innen oder Patient*innen schon mit kleinen Veränderungen des Alltags großen gesundheitlichen Nutzen zu generieren. Sie werden Verfahren und Anwendungen an jeweilige Bedürfnisse anpassen und ganz persönliche Routinen entwickeln können.

Sollten Sie bereits in anderen Heilverfahren ausgebildet sein, erfahren Sie, wie ayurvedische Therapieansätze mit diesen kombinierbar sind. Damit können Sie authentisch ayurvedische Behandlungskonzepte in Ihre therapeutische Praxis integrieren.

Inhalte im „Basiswissen Ayurveda“

Die Ausbildung vermittelt Ihnen die Grundlagen vedischen Denkens. Dafür bedienen wir uns im bekanntesten Lehrbuch des Ayurveda, der „Charaka Samhita“ bzw. dem ersten Buch dieses großen Werkes: „Sutra Sthana“.
Darin werden allgemeine Prinzipien, Ursprung und Verbreitung, die Bausteine des Universums sowie deren Beziehung zu den Geweben des menschlichen Körpers aufgezeigt. Auch die Zusammensetzung und der Effekt von Nahrung auf den menschlichen Organismus wird erklärt:

  • Weltbild des Ayurveda – Entstehung, Einheit und Dualität, Körper, Geist, Sinne
  • Panchamahabhuta – fünf große Elemente und ihre grundlegende Bedeutung
  • Sharira – der Körper im Ayurveda (Struktur und Funktion; Dhatu, Srota, Mala, Agni, Verdauung und Transformation)
  • Konstitutionslehre – Vata, Pitta, Kapha, Prakriti, Vikriti, Nutzen einer Analyse
  • Gesundheits- und Krankheitslehre – Chronobiologie, Maldigestion, Konzept von Ama und Raktadushti
  • Pathologie – klinische Manifestationen der einzelnen Konstitutionen, Störungen der Körpergewebe, Störungen der Körperbahnen
  • ayurvedische Diagnostik – Anamnese, Asthavidha Pariksha – 8-fache Untersuchung (u. a. Pulsuntersuchung, Zungeninspektion)
  • Einführung in ayurvedische Therapieverfahren – Ayurvedamedizin
  • 8 Therapiesäulen und 8 Traktate
  • Therapiestrategien und therapeutische Maßnahmen
  • Einführung ayurvedische Ernährungsmedizin – Ahara
  • Einführung ayurvedische Verhaltensmedizin – Vihara – Bedeutung von Yoga
  • Einführung ayurvedische Pflanzenheilkunde – Aushadha
  • ayurvedische Massage – Abhyanga – viel mehr als Wellness!

Vorkenntnisse sind für die Ausbildung „Basiswissen – Sutrasthana“ nicht erforderlich. Eine vorherige „Einführung in den Ayurveda“ hilft Ihnen, die Inhalte intensiver zu erfahren.


Ernährung & Phytotherapie im Ayurveda
„Ahara & Aushadha“

Essen hält Leib und Seele zusammen

In einer Zeit, in der Essstörungen, Über- oder Untergewicht, Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus und andere Stoffwechselerkrankungen immer mehr zunehmen, kommt dem Ayurveda als Präventivmedizin eine größer werdende Bedeutung zu. Die moderne Ernährungsmedizin greift selbst zunehmend auf ayurvedische Erkenntnisse zurück.

Essen als Medizin?

Die Ernährung – im Sanskrit Ahara – ist eine der wichtigsten Therapiesäulen im Ayurveda. Und das nicht nur, weil wir täglich essen, sondern auch, weil als entscheidend angesehen wird, wie wir das Verzehrte verdauen.

Ayurvedische Ernährung ist nicht gleich Indische Küche!
Vielmehr geht es um die für einen Menschen zuträgliche Nahrung. Dabei spielen Herkunft und andere Faktoren eine Rolle.
Unser aktueller Wunsch nach lokal erzeugten, frischen Bio-Lebensmitteln zum Beispiel: Kaufen Sie im Hofladen eines Biohofes in Ihrer Nähe ein, ist ein solches Einkaufsverhalten zutiefst europäisch-ayurvedisch.

Auch Art, Zubereitung und andere Aspekte der Ernährung sind wichtig und entscheiden darüber, wie wir unsere Nahrung verdauen.
Einen besonderen Stellenwert misst der Ayurveda „Agni“ – dem Verdauungsfeuer – bei. Sein Zustand ist veränderlich und entscheidet maßgeblich mit über unsere Gesundheit.

Aufgenommene Speisen, Getränke und andere Substanzen können Agni-stärkend oder -schwächend wirken, allen voran Gewürze. Hier findet ein schleichender Übergang vom Lebensmittel in der Küche zum pflanzlichen Heilmittel statt.

Ein Lehrsatz lautet:
„Wenn die richtige Nahrung genutzt wird, braucht es keine Arznei. Wenn die richtige Nahrung nicht genutzt wird, nützt keine Arznei.“
Essen ist im Ayurveda also wahrhaftig Medizin!

Ziel der Ausbildung „ayurvedische Ernährung & Phytotherapie“

ist es, Ihnen durch entsprechende Anamnese die ayurvedisch basierte Diagnose einer Störung zu ermöglichen, um so einen Ernährungstherapie-Plan entwickeln zu können. Dazu werden wir miteinander das Gelernte anwenden.
Genuss und guter Geschmack dürfen auch praktisch eine Rolle spielen. Erfahren Sie Altbekanntes aus ganz anderem Blickwinkel neu!

Darüber hinaus werden Sie in die Lage versetzt, geeignete Substanzen aus der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) einzusetzen, die eine Gesundung unterstützen können. Auch hier darf erste Selbsterfahrung stattfinden.

Zielgruppe sind alle Ayurvedainteressierten – auch Nicht-Therapeut*innen, die jedoch in der Anwendung des Ayurveda gesetzlich eingeschränkt sind.

Inhalte in „Ernährung & Phytotherapie“

  • Phytopharmakologie – Dravyagunavijnana – Wissenschaft von Substanzen und Eigenschaften
  • der Geschmack – Rasa – Wirkungen, Beziehungen, Auswirkungen
  • die Eigenschaften – Guna – Wirkungen, Beziehungen, Auswirkungen
  • Verdauung aus ayurvedischer Sicht
  • Eine ayurvedische Mahlzeit kreieren.
  • Klassifikation von Nahrungsmitteln – Nahrungsmittelgruppen und ihre Wirkungen aus westlicher und ayurvedischer Sicht
  • Antagonismen – unzuträgliche Nahrungsmittel
  • Ernährungsdiagnostik – Ernährungstherapie
  • Essstörungen und Gewichtsmanagement
  • Ernährungstherapie verschiedener Krankheitsbilder
  • Darreichungsformen und Dosierungen ayurvedischer Phytopharmaka
  • Rezeptur und Rezept
  • Phytopharmaka – Ayurvedische Mittel, westliche Mittel, europäische Phytotherapeutika ayurvedisch verstanden
  • gesetzliche Grundlagen
Voraussetzung für „Ernährung & Phytotherapie – Ahara & Aushadha“ ist das „Basiswissen“ oder eines vergleichbaren Seminars zu Grundlagen, Philosophie und Denkweise des Ayurveda. Haben Sie anderweitig bereits entsprechendes Vorwissen erworben, vereinbaren Sie bitte einen Termin zum persönlichen Beratungsgespräch über das .

Die Ausbildung ist unabhängig von der „Psychotherapie im Ayurveda“.


Psychotherapie im Ayurveda
„Sattvavajaya Chikitsa“

Psychosomatik, Lebensstil und Verhaltensmedizin

Sattvavajaya – der Sieg von Sattva – meint im Sanskrit das Wachsen und Überwiegen von Erkenntnis, Weisheit, Wahrheit. Daraus resultiert zuträgliches Verhalten mit all seinen heilsamen Auswirkungen. Als eine der drei geistigen Haltungen, die im Ayurveda beschrieben sind, umschreibt Sattva Eigenschaften, nach denen wir streben sollten, um ein langes Leben in Gesundheit führen zu können.

Körper und Geist

In den großen Werken von Ayurveda und indischer Medizin kaum als Behandlungsform beschrieben, nehmen Psychosomatik und Psychotherapie im westlichem Verständnis großen Raum ein.
Keine körperliche Erkrankung ohne geistig-psychische Beteiligung – so sieht es der Ayurveda.

Unser heutiger Lebensstil in Europa fördert geistig-psychische Gesundheit eher nicht. Steigende Zahlen psychisch bzw. psychosomatisch Erkrankter spiegeln Bedürfnis und Wunsch nach Veränderung und Heilung. Viele Menschen sind auf der Suche.
So widmen auch wir uns der geistigen Heilkunst im Sinne des Ayurveda und verbinden sie mit Verhaltensmedizin in der modernen Praxis.

Kursziele der Psychotherapie im Ayurveda

Das Aufzeigen der Wichtigkeit geistiger Stärkung wird Sie in die Lage versetzen, einen ganzheitlichen Weg in Ihrer Praxis beschreiten zu können. Dabei geht es auch darum, körperliche Gesundheit zu erhalten, zu fördern oder wiederzuerlangen. Das Wissen aus „Psychotherapie im Ayurveda“ sollte deshalb neben anderen Säulen ayurvedischer Medizin Anwendung finden.

In der klassischen Heilpraxis können andere Therapien und Verfahren mit Instrumenten der geistigen Heilkunde des Ayurveda kombiniert werden.

Zielgruppe
Heilpraktiker*innen und Heilpraktiker*innen für Psychotherapie können ihre Praxisangebote ergänzen oder einen neuen Schwerpunkt finden.
Yoga-Lehrer*innen finden einen tragfähigen Boden, auf dem Kurse intensiver auf die Beschwerden von Teilnehmer*innen ausgerichtet werden können.
Beratende Berufe oder Laien ohne Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde lernen Optionen kennen, die im Bereich Wellness und Beratung Anwendung finden können.

Inhalte der ayurvedischen Psychotherapie

Die „Psychotherapie im Ayurveda“ gewährt tiefere Einblicke in Psychosomatik bzw. Sattvavajaya im Ayurveda. Handwerkszeug aus Psychotherapie und Verhaltensmedizin eröffnen Ihnen Möglichkeiten ayurvedischer Anwendungen in Ihrer eigenen Praxis.

  • Psychosomatik – Somatopsychologie – ganzheitliches Denken
  • 8 Therapiesäulen im Ayurveda – 8 Traktate und Sattvavajaya
  • Vihara und Vihara Chikitsa – Lifestyle und Verhaltensmedizin
  • die vier edlen Wahrheiten des Buddhismus – auf der Suche nach dem Glück
  • Philosophie und Psychologie – westliche Sicht und Wissenschaft
  • Psychosomatik – Krankheitsbilder und mögliche Bewältigung
  • der Geist – Definitionen und geistige Funktionen
  • Gesundheit und Lebensziele
  • Krankheit und Krankheitsursachen
  • Bedürfnisse – Bedürfniserfüllung – Unterdrückung von Bedürfnissen
  • Anregung – Besänftigung – alles eine Frage der Balance
  • Lebensphasen aus ayurvedischer Sicht – Chronobiologie und Lebensstil
  • Yoga, Sport und Bewegung – was, wann und für wen?
  • Essstörungen ayurvedisch behandeln – schlank und gesund im Schlaf?
  • Stress, Stressmanagement, Stressbewältigung und Psychosomatik
  • Meditation im Ayurveda
  • psychosomatische Anamnese in der ayurvedischen Praxis
  • psychische Erkrankungen – westliche und ayurvedischer Sicht
  • Angststörungen und Depressionen
  • Phytopharmaka – ayurvedische Arzneien in der Psychotherapie
Voraussetzung für „Psychotherapie im Ayurveda – Sattvavajaya Chikitsa“ ist das „Basiswissen“. Die darin vermittelten Grundlagen können auch an einer anderen Ausbildungsstätte erworben worden sein. Kontaktieren Sie in diesem Fall bitte vorab unser für ein persönliches Gespräch mit der Dozentin.

Die Ausbildung kann unabhängig von „Ernährung & Phytotherapie“ besucht werden.


Kursinformationen zu den Ayurveda-Ausbildungen

Zielgruppe unserer Ayurvedaausbildungen sind alle Interessierten – auch Nicht-Therapeut*innen und Laien sind herzlich willkommen. Diese sind in der Anwendung der Ayurvedamedizin jedoch gesetzlich eingeschränkt, da der Einsatz therapeutischer Verfahren Ärzt*innen und Heilpraktiker*innen vorbehalten ist. Das Wissen um Ayurveda kann Ihre eigene Lebensqualität steigern und insbesondere auch für beratende Berufe äußerst nützlich sein.

Britta Bruns – Ihre Dozentin in der Ayurveda-Ausbildung
Britta Bruns
Diplom-Biologin, Heilpraktikerin & Ayurveda Health Consultant
Ausbildung Basiswissen „Sutrasthana“
Dauer
42 Zeitstunden (56 Unterrichtsstunden à 45 Minuten)
Termine
04./05.09.2021, 09./10.10., 20./21.11.2021
3x Sa./So.: 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten
490,- Euro inkl. Lehrskript und Zertifikat
(Ratenzahlung 3 Monate à 170,- Euro ist möglich)
Ausbildung Ernährung & Phytotherapie „Ahara & Aushadha“
Dauer
84 Zeitstunden (112 Unterrichtsstunden à 45 Minuten)
Termine
08./09.01.2022, 05./06.02., 05./06.03., 02./03.04., 07./08.05., 11./12.06.2022
6x Sa./So.: 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten
980,- Euro inkl. Lehrskript und Zertifikat
(Ratenzahlung 6 Monate à 170,- Euro ist möglich)
Ausbildung Psychotherapie „Sattvavajaya Chikitsa“
Dauer
84 Zeitstunden (112 Unterrichtsstunden à 45 Minuten)
Termine 2022
09./10.07.2022, 03./04.09., 08./09.10.2022 und drei weitere Wochenenden in 2023
6x Sa./So.: 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten
980,- Euro inkl. Lehrskript und Zertifikat
(Ratenzahlung 6 Monate à 170,- Euro ist möglich)
Kostenfreie Infoabende
Termine
25.01. und 05.03.2021 um 18:00 Uhr in der Lebensblüte Hannover
Bitte melden Sie sich für den Infoabend an. Unabhängig vom Infoabend können Sie sich jederzeit zu einer Ayurveda-Ausbildung anmelden.

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