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Befunderhebung in der Heilpraxis

Für erfahrene Heilpraktikerinnen und Heilpraktiker ist die Anamnese ebenso wie die Befunderhebung im Praxisalltag so selbstverständlich, dass wir selten darüber nachdenken, auf welche Weise dies geschieht. HP-Anwärterinnen und -Anwärter müssen das strukturierte Abfragen von Symptomen und die nötigen Untersuchungen zur Befunderhebung und Diagnosesicherung jedoch erst lernen.

Nicht nur für die Prüfung ist dieses von großer Bedeutung, sondern vor allem für Ihre spätere Tätigkeit in der eigenen Praxis.

In diesem Praxisseminar vermitteln wir Ihnen Schritt für Schritt das nötige Handwerkszeug, das Sie brauchen, um sich zügig und zielgerichtet ein umfassendes Bild von den Beschwerden Ihrer Patient*innen zu machen und die richtige Diagnose zu stellen.


Der Weg vom Symptom zur Diagnose

Die Anamnese ist die Erfassung der Krankengeschichte Ihres Patienten oder Ihrer Patientin. Die Befunderhebung umfasst die Durchführung sämtlicher Untersuchungsmethoden, die für das Erstellen einer Diagnose notwendig sind. Dies sind die körperlichen Untersuchungen, die Durchführung oder auch Veranlassung von apparativen Untersuchungen sowie die Erhebung von Laborwerten.

Als Befund wird die Summe aller medizinisch relevanten körperlichen und psychischen Beschwerden und Krankheitszeichen, einschließlich der Untersuchungsergebnisse und Laborparameter bezeichnet. Sie erheben mit verschiedenen Methoden und Hilfsmitteln das Untersuchungsresultat und dokumentieren dieses sorgfältig.

Die Hauptbeschwerde sowie die Begleitsymptome führen uns zunächst meist zu verschiedenen Verdachtsdiagnosen. Durch Differenzierung erheben Sie danach den gezielten Befund.
Aus dem Befund erfolgt dann unter Berücksichtigung der Anamnese die Diagnose. Erst im Anschluss daran kann die Therapie beginnen.


Seminarinhalte „Befund“

In diesem Seminar werden Sie verschiedene Schemata zur Durchführung einer Anamnese bzw. die für eine Diagnose relevanten körperlichen Untersuchungen kennenlernen. Hinzu kommt eine Auswahl von geeigneten technischen Verfahren und Laborparametern, die Sie als Heilpraktiker*in kennen müssen.

Die Teilnehmenden können im Anschluss ihr eigenes Anamnese-Schema und einen Ablauf zur Befunderhebung entwickeln. Eine strukturierte Anamnese, die Befunderhebung sowie die Erstellung von (Differenzial-)Diagnosen sind für die Prüfung vor dem Gesundheitsamt ebenso wichtig wie für den späteren Praxisalltag.

Neben den theoretischen Grundlagen werden Sie in praktischen Übungen die erarbeiteten Schemata in Kleingruppen erproben und reflektieren.

Wir empfehlen Ihnen, die Anamnese und Befunderhebung auch in Ihrer Lerngruppe bis zur Prüfung immer wieder zu üben, um dieses wichtige Handwerkszeug gründlich zu verinnerlichen.


Kursinformationen zum Seminar „Befunderhebung“

Dieses Seminar steht auch externen Teilnehmer*innen offen, die Ihre Ausbildung nicht an der Lebensblüte machen.

Vorkenntnisse: Das erste Halbjahr Ihrer Heilpraktikerausbildung sollte abgeschlossen sein.

Heike Vespermann – Ihre Dozentin für Befunderhebung
Heike Vespermann
Heilpraktikerin
Termine
A: 07.03.2021, Sonntag 10:00 – 17:00 Uhr
B: 02.10.2021, Samstag 10:00 – 17:00 Uhr
Kosten
80,- Euro inkl. Lehrskript

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