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Auf ein Wort zur

Ausbildung Psychologische*r Berater*in
Personal Coach

Um es gleich vorwegzunehmen: Wir bieten keine konkrete Ausbildung „Psychologische*r Berater*in“ oder „Personal Coach“ an, sondern ausschließlich „Heilpraktiker*in für Psychotherapie“ (HP Psych) – seit 15 Jahren sehr erfolgreich.

Warum nicht?

Aus unserer Sicht ist die Grenze zwischen psychologischer Beratung und Therapie häufig fließend. Deshalb halten wir fundierte psychologische Kenntnisse und auch die Heilerlaubnis für HPP für zwingend erforderlich, wenn Sie Menschen in kritischen Lebenssituationen adäquat und auf wirklich sicherer Rechtsgrundlage unterstützen möchten.
Es gilt beispielsweise zu erkennen, ob jemand psychisch gesund ist oder therapeutische Hilfe benötigt. Um das sicher beurteilen zu können, ist fundiertes psychologisches Grundwissen nötig.

Die Kenntnisse, die Sie für das Führen der ungeschützten Berufsbezeichnungen „Psychologische*r Berater*in“ und „Personal Coach“ mitbringen sollten, sollten unserer Meinung nach denen der HP Psych entsprechen.

Auch wenn die Lehrpläne einiger Anbieter für Beratungs- und Coaching-Ausbildungen denen der HP Psych-Ausbildung ähneln, gibt es einen sehr entscheidenden Unterschied: Als HP Psych haben Sie durch die Überprüfung vor dem Gesundheitsamt Ihre psychologischen Fachkenntnisse nachgewiesen. Sie dürfen therapeutisch tätig werden.

Unserer Erfahrung nach kommt es häufig vor, dass Absolvent*innen der Ausbildung „Psychologische*r Berater*in“ und „Personal Coach“ die HP Psych-Ausbildung „dranhängen“, weil sie im Berufsalltag feststellen, wie schmal der Grat zwischen Beratung und Therapie oft ist.

Es gibt noch weitere wichtige Unterschiede (s.u.) zwischen den Berufen mit und ohne Prüfung – vor allem rechtlicher und steuerlicher Natur.


Was mache ich mit der Ausbildung Psychologische*r Berater*in?

Als Psychologische*r Berater*in oder Coach dürfen Sie Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen beraten. Sie bieten Hilfestellungen, beispielsweise in Trennungssituationen, bei persönlicher Überforderung, in Sinnkrisen oder im Trauerfall an. Sie geben Übungen und Empfehlungen an die Hand, wenn sich Ihre Klient*innen über etwas klar werden möchten.

Mit Ihrer psychologischen Beratung geben Sie also eine sehr wichtige Lebenshilfe für Menschen in schwierigen Situationen. Sie dürfen jedoch ausschließlich psychisch gesunde Klient*innen beraten und müssen fachlich in der Lage sein, dieses zu beurteilen. Für diese verantwortungsvolle Tätigkeit benötigen Sie fundierte psychologische Grundkenntnisse.

Auch für verschiedene andere Berufsgruppen, z. B. Pädagoginnen und Pädagogen, (Personal-)Manager*innen und deren Trainer*innen, in sozialen Berufen oder der Telefonberatung, halten wir es für einen großen Vorteil – vielleicht sogar zwingend erforderlich – dieses Grundwissen zu besitzen.


Wie werde ich Psychologische*r Berater*in / Personal Coach?

Sie können eine Ausbildung als Psychologische*r Berater*in absolvieren. Wir empfehlen jedoch, sich dieselben psychologischen Kenntnisse anzueignen wie Heilpraktiker*innen für Psychotherapie.

Die Überprüfung vor dem Gesundheitsamt dient vor allem dazu auszuschließen, dass Anwärter*innen eine Gefahr für die Gesundheit anderer Menschen sind. Wenn Sie keine erfolgreiche Prüfung abgelegt haben, fehlt dieser Qualifikationsnachweis. Sie erhalten keine Heilerlaubnis und sind kein*e Therapeut*in. Dennoch dürften Sie sich Psychologische*r Berater*in oder Personal Coach nennen.


Unterschiede zu HP und HP Psych

Die wesentlichen und entscheidenden Unterschiede resultieren aus der Rechtslage und der Steuergesetzgebung.

Ohne bestandene Prüfung können Sie als Psychologische*r Berater*in oder Personal Coach arbeiten, nicht aber als Heilpraktiker*in. Sie arbeiten ausschließlich mit gesunden Menschen und sind auf deren Beratung beschränkt. Sie dürfen nicht therapieren oder heilen. Sie sind nicht an die gesetzlichen Heilpraktikerpflichten gebunden. Ihre Abrechnung erfolgt privat direkt an die Hilfesuchenden, und Sie sind als Gewerbetreibende*r gewerbe- und umsatzsteuerpflichtig.

Psychologische*r Berater*in
& Personal Coach

  • Ungeschützte Bezeichnungen
  • keine Prüfung
  • keine Heilerlaubnis
  • keine Therapieerlaubnis – nur Beratung gesunder Menschen
  • keine Heilpraktikerpflichten
  • Abrechnung ausschließlich privat an Klient*innen
  • gewerblich: gewerbe- & umsatzsteuerpflichtig (*)

Heilpraktiker*in
(HP & HP Psych)

  • Geschützte Berufsbezeichnungen
  • Prüfung durch das Gesundheitsamt
  • Heilerlaubnis im gesetzlichen Rahmen
  • Therapieerlaubnis im gesetzlichen Rahmen
  • gesetzliche Pflichten und Auflagen
  • teilweise Abrechnungsoption an private Kassen
  • freiberuflich: keine Gewerbesteuer & umsatzsteuerbefreit (*)

(*) Bitte klären Sie steuerrechtliche Details unbedingt vorab mit Ihrer Steuerberatung!


Wir empfehlen

Ihnen deshalb, nach Ihrer HP Psych Ausbildung unbedingt die Prüfung abzulegen. Dadurch erweitern Sie die Bandbereite Ihrer beruflichen Möglichkeiten erheblich, haben Rechtssicherheit und darüber hinaus steuerliche Vorteile.

Nach unserer Meinung überwiegen die Nachteile, wenn Sie Ihre Ausbildung ohne Prüfung beenden. An der Lebensblüte bereiten erfahrene Dozent*innen Sie intensiv auf die Prüfung vor dem Gesundheitsamt vor, sodass Sie diese nicht fürchten müssen.

Mit bestandener Prüfung erhalten Sie eine amtlich anerkannte Berufsperspektive mit vielen Vorteilen – selbst dann, wenn Sie zurzeit Ihren jetzigen Beruf vielleicht noch nicht wechseln möchten.

Sie können Ihre Ausbildung Heilpraktiker*in Psychotherapie auch online im Live-Fernstudium HP Psych oder im Intensivkurs HP Psych absolvieren.


Sind Sie unschlüssig?

Dann besuchen Sie gerne einen unserer Infoabende HP Psych oder vereinbaren Sie Ihr persönliches Beratungsgespräch mit der Schulleiterin Christiane Seidler über das .

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