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Unsere Heilpraktikerausbildungen

Neben der Kurzvorstellung unserer Heilpraktikerausbildungen finden Sie auf dieser Seite Antworten auf FAQs (häufig gestellte Fragen).

Seit 2005 bietet die Heilpraktikerschule Lebensblüte eine Heilpraktiker-Ausbildung an. Sie können zwischen den Ausbildungszielen Vollheilpraktiker*in (HP) und sektorale*r Heilpraktiker*in für Psychotherapie (HPP) sowie verschiedenen zeitlichen Ausbildungsmodellen wählen.
Die Ausbildung Heilpraktiker*in für Physiotherapie und Kurse für andere sektorale Heilpraktiker*innen bieten wir nicht an.

Unsere Heilpraktikerausbildungen bereiten Sie umfassend auf die amtsärztliche Überprüfung vor. Sie lernen intensiv das gesamte Wissen, das Sie für das Bestehen der Heilpraktikerprüfung benötigen.


Ausbildungsmodelle

Bei beiden Ausbildungsrichtungen (HP & HPP) gibt es verschiedene zeitliche Ausbildungsmodelle.
Unsere Ausbildung als Vollheilpraktiker*in bieten wir als Morgen- und Abendkurs an. Als Heilpraktiker*in für Psychotherapie haben Sie die Wahl zwischen Fortbildungen im Morgenkurs, im Abendkurs, als Wochenendausbildung und im Intensivkurs mit Blockunterricht.

  • Vollheilpraktiker*in (uneingeschränkte Heilerlaubnis)

    Sie haben eine 2-jährige Ausbildung zur Vollheilpraktiker*in und, wenn Sie bereits Heilpraktiker*in für Physiotherapie sind, eine verkürzte Version (Upgrade) zur Auswahl.
    In beiden Fortbildungen sind alle prüfungsrelevanten Seminare enthalten.

    Mit unserer Prüfungsschmiede lassen wir Sie nach der Kernphase Ihrer Ausbildung nicht allein, sondern betreuen Sie vor der amtsärztlichen Überprüfung aktiv während Ihrer Prüfungslernphase.

  • Heilpraktiker*in für Psychotherapie (sektoral eingeschränkte Heilerlaubnis)

    Mit dieser Ausbildung bereiten wir Sie auf die amtsärztliche Überprüfung im Beruf „Heilpraktiker*in für Psychotherapie“ vor.
    Sie können die Prüfungsvorbereitung ohne Vorkenntnisse absolvieren.

    Wenn Sie bereits beruflich in diesem Kontext (z.B. Psychiatrie, Psychologische Beratung, Telefonseelsorge) arbeiten oder gearbeitet haben, steht Ihnen auch unser Intensivkurs offen.


Unterricht im Klassenverband ohne ständige Schülerwechsel

Unser Präsenzunterricht findet im Klassenverband statt, so dass ständige Schülerwechsel vermieden werden. Damit lernen über die gesamte Dauer der Ausbildungen stets dieselben Schülerinnen und Schüler miteinander.
Es wird Kontinuität und Ruhe in die Ausbildungen gebracht sowie die Entstehung von Lerngruppen und Freundschaften gefördert.


Kosten & Förderung

Die genauen Kosten für die Ausbildungen und mögliche Ratenzahlungen finden Sie auf der jeweiligen Kursseite.
Es gibt bei uns keine „versteckten“ Kosten, wie z.B. Einschreibgebühr, gesondert abzurechnendes Repetitorium oder Kopierkosten. Nur Bücher und Prüfungsgebühren fallen zusätzlich zu den Ausbildungskosten an.

Es besteht die Möglichkeit der Förderung der Heilpraktiker-Ausbildung mit der Bildungsprämie.


Kündigung der Heilpraktikerausbildungen

Sie können eine Heilpraktiker-Ausbildung schriftlich (Email oder Brief) zum Ende des Monats mit diesen Fristen kündigen:

  • 6 Monate - Vollheilpraktiker*in
  • 3 Monate - Heilpraktiker*in für Psychotherapie

Bis 7 Tage vor Ausbildungsbeginn ist zudem ein kostenfreier Widerruf möglich. Überzahlte Gebühren werden selbstverständlich abzugsfrei rückerstattet.


Berufsbilder

Was ist ein*e Heilpraktiker*in? Wie unterscheiden sich Heilpraktiker*innen von ihren sektoralen Kolleg*innen?
Diese und andere themenverwandte Fragen zum Beruf der Heilpraktikerin / des Heilpraktikers beantworten wir auf der Detailseite zu den Berufsbildern.


Amtsärztliche Überprüfung

Um als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker tätig werden zu können, benötigen Sie die „Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung“. Diese erhalten Sie nach einer bestandenen, amtsärztlichen Überprüfung: Ablauf, Inhalte und Voraussetzungen


Weitere Beratung zur Heilpraktikerausbildung?

Wenn Sie weiteren Beratungsbedarf haben oder Infomaterial wünschen, sind wir unter 0511 / 850 35 33 0511 / 850 35 33 oder über die Kontaktseite gerne für Sie da.

FAQs (häufig gestellte Fragen) zur Heilpraktiker-Ausbildung


Was ist eine Heilpraktikerausbildung genau?

Die Heilpraktiker-Ausbildung ist eine Prüfungsvorbereitung auf die schriftliche und mündliche amtsärztliche Überprüfung als Heilpraktiker*in beim Gesundheitsamt. Nach dem Bestehen der Prüfung erhalten Sie die Erlaubnis zur Ausübung der Heilkunde ohne Bestallung.
Damit dürfen Sie dann als Heilpraktikerin bzw. Heilpraktiker Patient*innen entsprechend behandeln: Details Berufsbilder

Warum sollte ich eine Ausbildung als Heilpraktiker*in machen?

Wer die Heilkunde ausüben und anderen Menschen helfen möchte, findet nach bestandener Prüfung als Heilpraktiker*in die Möglichkeit, dieses ohne Studium der Medizin oder Psychologie tun zu können. Die Heilpraktikerausbildung bereitet Sie auf Ihre Prüfung beim Gesundheitsamt vor.

Medizinische Vorkenntnisse sind für die Kurse nicht erforderlich. Interesse am Menschen und die Begeisterung für alternative Heilmethoden bzw. Psychotherapie hingegen schon.

Welche medizinischen Vorkenntnisse sind für die Heilpraktikerausbildung notwendig?

Keine - in einer seriösen Weiterbildung werden Sie ohne medizinische Vorkenntnisse das für die Heilpraktikerprüfung benötigte Wissen von Grund auf so lernen, dass Sie die Prüfung auch bestehen können.

Wie lange dauert eine Heilpraktikerausbildung (uneingeschränkte Heilerlaubnis)?

Die Ausbildung dauert, je nach Vorbildung und Ausbildungsanbieter zwischen 1 und 3 Jahren - zumeist ca. 24 Monate.

In der Heilpraktikerschule Lebensblüte benötigen Sie 24 Monate für die Prüfungsvorbereitung im wöchentlichen Heilpraktikerunterricht. Im Anschluss folgt Ihre persönliche Prüfungslernphase, in der wir Sie in der 6-monatigen Prüfungsschmiede im Gegensatz zu vielen anderen Schulen aktiv betreuen und nicht allein lassen.

Wie lange dauert eine Ausbildung als Heilpraktiker*in für Psychotherapie (eingeschränkte Heilerlaubnis)?

Die Ausbildungvarianten erstrecken sich im allgemeinen von 2-wöchigen Kompaktkursen bis zu 3-jährigen Ausbildungen mit integrierten Therapieformen.

Bei der Lebensblüte dauert die Prüfungsvorbereitung abhängig von den niedersächsischen Schulferien 8 - 10 Monate. Für beruflich schon im Kontext (z.B. Psychiatrie, Psychologische Beratung, Telefonseelsorge) Arbeitende bieten wir einen Intensivkurs mit 2 - 3 Monaten Dauer an.


Wie ist der Ablauf von Heilpraktikerausbildungen?

Nach der Entscheidung für einen Kurs wird i.d.R. ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen. Die Heilpraktikerausbildung folgt dann als zumeist 2-jähriger Vorbereitungskurs auf die amtsärztliche Heilpraktikerprüfung mit rein schulmedizinischem Unterricht. Es gibt allerdings auch umfangreichere Ausbildungen mit integrierten alternativen Therapiemethoden.

Der schulmedizinische Unterricht umfasst

  • Anatomie
  • Physiologie und
  • Pathologie

zu den Themen für die amtsärztliche Überprüfung - z.B. Innere Medizin, Bewegungsapparat, Gynäkologie, Urologie, Onkologie, Infektionslehre & Infektionskrankheiten und rechtliche Grundlagen.

Wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Nach der Ausbildung folgt die Prüfungslernphase, die mit der Überprüfung beim Gesundheitsamt abschließt. Von der Lebensblüte werden Sie mit der Prüfungsschmiede während Ihrer Prüfungslernphase aktiv betreut.

Nach bestandener Prüfung haben Sie die Berechtigung zur Ausübung des Berufs Heilpraktikerin bzw. Heilpraktiker. Es folgt zumeist der Aufbau einer eigenen Praxis, wenn Sie bereits eine oder mehrere Therapiemethoden beherrschen. Sie können aber natürlich auch eine Anstellung in einer Heilpraxis anstreben.

Kann ich sofort nach der Ausbildung den Beruf Heilpraktiker*in ausüben?

Nein - die Heilpraktikerausbildung ist die Vorbereitung auf die Heilpraktikerüberprüfung und vermittelt die erforderlichen Kenntnisse.
Erst die erfolgreiche Überprüfung beim Gesundheitsamt und die anschließende Erlaubniserteilung legen die rechtliche Grundlage für die Berufsausübung.

Darf ich nach der Ausbildung direkt eine Praxis eröffnen?

Nein - das ist erst nach bestandener Überprüfung nebst Erlaubniserteilung durch das Gesundheitsamt erlaubt. Die Ausbildung dient der Vorbereitung auf die amtsärztliche Prüfung.
Des Weiteren benötigen Sie eine oder mehrere Therapiemethoden, die Sie in einer fundierten Fachausbildung in Theorie und Praxis erlernt haben.

Wie viel kostet die Heilpraktikerausbildung?

Die Kosten hängen vom Anbieter und der gewählten Ausbildungsform ab. Die unverbindliche Tabelle gibt einen groben Anhaltspunkt:

FormatDauerKosten
Fernstudium12 - 30 Monate2.000 - 5.000,-- Euro
Präsenz Teilzeit12 - 36 Monate3.000 - 6.000,-- Euro
Präsenz Vollzeit12 - 24 Monate5.000 - 12.000,-- Euro

Zu den Ausbildungskosten kommen noch die Prüfungsgebühren des jeweiligen Gesundheitsamts von ca. 500 - 1000,-- Euro.

Wie viel kostet die Ausbildung als Heilpraktiker*in für Psychotherapie?

Die Ausbildungskosten variieren abhängig vom Anbieter und dem gewählten Ausbildungsformat. Die unverbindliche Tabelle gibt einen groben Anhaltspunkt:

FormatDauerKosten
Fernstudium6 - 24 Monate1.000 - 4.000.-- Euro
Kompaktkurs14 Tage - 2 Monate1.000 - 2.000,-- Euro
Präsenz Teilzeit6 - 36 Monate1.000 - 6.000,-- Euro
Präsenz Vollzeit12 - 24 Monate4.000 - 8.000,-- Euro

Zusätzlich zu den Ausbildungskosten sind die Prüfungsgebühren des jeweiligen Gesundheitsamts von ca. 500 - 1000,-- Euro zu tragen.


Welche Förderungen gibt es?

Sie können für berufliche Fortbildungen diverse Förderprogramme nutzen, z.B. Bildungsgutschein oder Bildungsprämie: Übersicht der Arbeitsagentur

Gibt es ein akademisches Heilpraktiker-Studium?

Nein - ein akademisches Studium als Heilpraktiker*in existiert derzeit nicht. Ausbildungen als Heilpraktikerin oder Heilpraktiker bereiten auf die amtsärztlichliche Prüfung beim Gesundheitsamt vor. Die Ausbildungen sind, obwohl häufig so genannt, kein Studium.

Welche Inhalte hat eine Heilpraktikerausbildung?

Eine Heilpraktikerausbildung umfasst den schulmedizinischen Unterricht zu den Themen der amtsärztlichen Überprüfung gegliedert nach Anatomie, Physiologie und Pathologie sowie rechtliche Grundlagen. Sie orientiert sich an den amtlichen Leitlinien zur Heilpraktikerprüfung.
Die prüfungsrelevanten Themen behandeln z.B. Innere Medizin, Bewegungsapparat, Gynäkologie, Urologie, Onkologie, Infektionslehre und Infektionskrankheiten aus schulmedizinischer Sicht.

Umfangreichere Fortbildungen mit integrierten Therapiemethoden aus Psychotherapie oder Naturheilkunde werden ebenfalls angeboten.

Welche Inhalte hat eine Ausbildung als Heilpaktiker*in für Psychotherapie?

In der Prüfungsvorbereitung als „Heilpraktiker*in für Psychotherapie“ wird das prüfungsrelevante, psychologische Wissen der psychiatrischen Krankheiten und deren Befunderhebung gelehrt.

Die Orientierung folgt dem schulmedizinischen Wissen für die psychiatrische Facharztausbildung und dem jeweils gültigen ICD, z.B. Krankheitsbilder der Psychiatrie, Krisenintervention, Psychische Notfälle, Psychopharmaka und Gesetzeskunde.

Welcher Unterschied besteht zwischen Heilpraktiker*in und Homöopath*in?

„Heilpraktiker*in“ bezeichnet den Beruf, „Homöopath*in“ spezifiziert die eingesetzte Therapie. Homöopath*innen sind also Personen, die als Therapieform die Homöopathie einsetzen. Dieses können Heilpraktiker*innen bzw. eine Ärztin oder ein Arzt sein.

Eine Berufsbezeichnung „Homöopath*in“ existiert nicht und darf folglich nicht als solche verwendet werden.

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